Grußwort des Trägers

Die Heilige Familie ist Patron der Pfarrei Thansau und damit auch für unsere Tageseinrichtung für Kinder. So wie die Heilige Familie vor 2000 Jahren ihre Probleme hatte, haben es auch Familien heute nicht immer leicht. Seit vielen Jahren unterstützen wir als Pfarrei die Familien in der Betreuung und Erziehung durch das Angebot unserer Einrichtung. Damit erfüllen wir den Auftrag, den Jesus uns gegeben hat: „Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ Wir als Pfarrei tun dies gerne und sind mit ganzem Herzen dabei, eine hohe Qualität bei der Arbeit mit den Kindern und bei den äußeren Bedingungen, die dafür notwendig sind, zu sichern. Das soll die hier vorliegende Konzeption zeigen. Ich wünsche den Kindern und ihren Eltern, dem Personal und allen in der Pfarrei, die sich haupt- oder ehrenamtlich für unsere Einrichtung einsetzen, den Segen Gottes für ein gutes und fruchtbares Miteinander zum Wohl unserer Kinder.

 Ihr Robert Baumgartner, Pfarrer

 

 

 

1.Warum ein Haus für Kinder

 

Verschieden alte Kinder haben natürlich verschiedene Interessen, Wünsche und Bedürfnisse. In einem altersgemischten Haus können Kinder unterschiedlichen Entwicklungsstandes zusammen leben, spielen und lernen. Die Jüngeren eifern den Älteren nach und werden schneller selbständig. Ältere erleben wiederum die Hilfsbedürftigkeit der Jüngeren, übernehmen eigene Verantwortung und üben Toleranz und Rücksichtnahme ein. Sie festigen ihr sprachliches Können, indem sie erklären, zeigen und bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden. Über- und Unterlegenheit wechseln sich ab. Wir schaffen Kindern jeder Altersstufe gemäß ihren Wünschen und Bedürfnissen einen Ort, um ihre Kindheit in einer geschützten und bekannten Atmosphäre zu erleben. Der Übergang von Krippe zu Kindergarten, sowie von Kindergarten zu Hort kann fließend gestaltet und den Kindern so erleichtert werden. 

Mit gut 3 Jahren sind viele Kinder in der Krippe unterfordert und wollen neue Abenteuer und Möglichkeiten erleben. Daher besteht ein ständiger Kontakt und Austausch zum Kindergarten (Gruppenöffnung, Gottesdienst, Gartenaufenthalt, Feste...). Im zweiten Halbjahr wird der Kindergarten intensiv zum Thema. Es finden Schnuppertage und gemeinsame Aktivitäten statt. Die Krippenkinder werden regelmäßig von Ihrer vertrauten Erzieherin in den Kindergarten begleitet. Dies ermöglicht ihnen sich in die neue Situation einzufinden und Vertrauen zu ihrer zukünftigen Bezugserzieherin und Gruppe aufzubauen. 

Den angehenden Schulkindern bietet sich die Möglichkeit nach der Schule unseren Hort zu besuchen. Durch regelmäßigen Kontakt zwischen Schul-und Kindergartenkindern während des gesamten Jahres wird den Kindern der Übergang zum Hort erleichtert. Gegen Ende des Kindergartenjahres bekommen die Vorschulkinder einen intensiveren Einblick in das Hortgeschehen (Schnuppern in den Räumlichkeiten, gemeinsame Aktivitäten mit den Schulkindern...).

2. Grundlagen unserer Arbeit

 

2.1 Unser Leitbild

Hand in Hand gemeinsam gehen

Wir wollen das Kind begleiten auf seinem Weg zur Mündigkeit. Ziel ist eine altersgemäße Ich-, Sozial- und Sachkompetenz. Wir sind eine familienunterstützende Einrichtung, die jedes Kind in seiner Persönlichkeit und Individualität annimmt.

Aus einem christlichen Weltbild stärken wir das Urvertrauen des Kindes und führen es hin zur Achtung der Schöpfung.

Wir als Partner und Vorbild begleiten und unterstützen die vorhandene Persönlichkeitsentwicklung, damit das Kind lernt, selbständig in unserer heutigen Gesellschaft Entscheidungen zu treffen.

Wir unterstützen und begleiten die Erziehungsberechtigten bei ihrer Erziehungsaufgabe durch offene Zusammenarbeit und gegenseitige Akzeptanz.

 

Wir entdecken gerne neue Wege unverbraucht

Wege von denen ihr keine Vorstellung,

an die ihr keine Erinnerung habt.

Wenn ihr uns dabei ertappt

seid ihr meist von den Socken

Wir sind es schon längst

Und immer sind wir auf dem Sprung

Wir entdecken gerne neue Wege unverbraucht

 

2.2 Bild vom Kind

 

2.2.1 Was bringt das Kind mit

 

Jedes Kind ist ein Individuum mit seinen eigenen Stärken und Schwächen und seiner eigenen persönlichen Geschichte, geprägt von Elternhaus und sozialem Umfeld.

Eine Vielzahl an Einflussfaktoren die auf das Kind einwirken, führen zu einem unterschiedlichem Entwicklungsverlauf und –stand.

Der Erwerb von sozialen, emotionalen, motorischen, kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten verläuft in seiner Ausprägung und Geschwindigkeit bei jedem Kind anders.

Wir nehmen jedes Kind mit seiner Persönlichkeit, seinen Wünschen und Bedürfnissen ernst und schaffen durch emotionale Wärme und positive Wertschätzung die Rahmenbedingungen für ein wachsendes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Das Kind erfährt in liebevoller Atmosphäre Geborgenheit, Sicherheit und Anerkennung als Voraussetzung für eine bedürfnisgerechte Entwicklung. Wir gehen individuell auf jedes Kind ein und geben ihm Raum und Zeit, sich als eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit zu entwickeln.

 

2.2.2 Rechte und Pflichten der Kinder

 

  • Jedes Kind hat ein Recht auf Achtung und Individualität – so zu sein, wie und was es ist.
  • Ich darf auch mal traurig sein.
  • Ich mag nicht immer spielen müssen.
  • Ich will mich auch mal schmutzig machen.
  • Ich will nicht immer Rücksicht nehmen müssen.
  • Ich muss lernen selbstständig zu werden.
  • Ich darf auch mal nur spielen.
  • Wenn es mir nicht gut geht, darf ich zu Hause bleiben.
  • Ich muss mit anderen Kindern teilen.
  • Ich darf auch mal nein sagen.
  • Ich mag auch mal in den Arm genommen werden.
  • Ich muss lernen auch mal nachzugeben.
  • Ich muss lernen mich in die Gruppe einzufügen.
  • Ich will auch mal zornig sein.
  • Ich muss lernen mich in die Gruppe einzufügen.
  • Ich muss meine Hausaufgaben vollständig und ordentlich erledigen.
  • Ich darf mir bei den Hausaufgaben Unterstützung holen.

 

2.3 Pädagogischer Ansatz

 

Aus einem christlichen Weltbild stärken wir das Urvertrauen des Kindes und führen es hin zur Achtung vor der Schöpfung.

Durch unsere offene Gruppenarbeit ermöglichen wir den Kindern vielfältige Kontakte zu knüpfen, eigene Entscheidungen zu treffen und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Das Kind soll sich zu einer eigenständigen Person entwickeln, soll lernen, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen, andere zu tolerieren, sich einzubringen oder abzugrenzen.

Wir als Begleiter und Beobachter unterstützen das Kind in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit, um ein verantwortungsbewusstes Mitglied der Gesellschaft zu werden.

Wir möchten dem Kind einen Lebensraum schaffen, in dem es sich zu einem selbständigen Menschen entwickeln kann.

Aus diesem Grund wird Projektarbeit ein immer festerer Bestandteil unserer Arbeit.

Um das Lernen und die Lernwege des einzelnen Kindes deutlich zu machen, wird in der Krippe, im Kindergarten und im Hort für jedes Kind ein Portfolio (portare = tragen, follum = Blatt.) angelegt. Anhand von Bildern, Fotos und anderem Material werden die Lernerfolge des Kindes sichtbar gemacht. Der Portfolio-Ordner gehört dem Kind und begleitet es während der gesamten Zeit, die es bei uns in der Einrichtung ist. Im Laufe der Jahre wird es ein spannendes Buch für und über die Kinder. Wir verwenden das Portfolio bei Eltern- und Entwicklungsgesprächen, um das Lernen des Kindes sichtbar zu machen.

 

2.4 Mit Kindern glauben leben

           

Religiöses Leben steht nicht für sich, sondern vollzieht sich im gesamten täglichen Leben.

 

Religion im Leben der Kinder und im Alltag der Tageseinrichtung:

Wenn Kinder in die Tageseinrichtung kommen, bringen sie ihre Religion, ihren Glauben, ihre Fragen und Hoffnungen mit. In ihrer Persönlichkeitsentwicklung kommen für die Kinder Fragen nach dem Sinn und Ziel ihres Lebens auf. Sie begeben sich auf die Suche nach Orientierung für ihr Handeln.

Kinder zeigen großes Vertrauen – wenn Erwachsene es nicht zerstören. Wir können von Kindern lernen, was Vertrauen heißt, was Glauben heißt; können lernen, dass Träume mehr sind als Hirngespinste; dass nicht nur die sichtbaren Dinge wichtig sind. Durch eine christliche Wertevermittlung im Alltag bringen wir den Kindern ein positives Menschenbild nahe. Um den Kindern diese wertvolle Erfahrung zu ermöglichen sind wir ihnen ein Vorbild.

Wir wissen auch, dass wir eingebunden sind in die Schöpfung Gottes, deshalb ist uns deren Achtung ein besonderes Anliegen.

Religiöse Erziehung bedeutet für uns Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Überzeugungen. Durch das Kennenlernen anderer Riten, Sitten und Glaubensinhalte kann diese erreicht bzw. erhöht werden. Christliches Brauchtum sowie Feste und Feiern sind hierzu ebenso geeignet wie die von anderen Religionen. Wir in unserer Einrichtung feiern mit Freude und Begeisterung die bei uns üblichen religiösen Feste. Ein Beispiel hierfür ist das Erntedankfest. Die Kinder dürfen einen Erntekorb gefüllt mit Obst und Gemüse mitbringen. Unsere Gemeindereferentin gestaltet, unter Mitarbeit des Teams, einen Gottesdienst. Hier erfahren die Kinder durch Lieder, Geschichten und Gebete den christlichen Gedanken der Dankbarkeit für die Gaben Gottes. Erweitert werden diese Erfahrungen durch gezielte Aktivitäten z.B. im Morgenkreis, bei Kett-Angeboten, sowie Tischgebeten und Liedern.

Die Krippenkinder schließen sich bei fast all diesen Ereignissen gerne an, gestalten die Ausführung aber je nach Bedarf und Möglichkeiten individuell für die Kleinen in den Gruppen.

Der offene und tolerante Umgang mit religiösen Überzeugungen trägt entscheidend zur Entwicklung einer reifen Religiosität bei, die sich auf freie Entscheidung und überlegte Auseinandersetzung gründet.

In unserem Tagesablauf sind Rituale und Symbole ein wichtiges Element. Sie sollen, ebenso wie biblische Geschichten, die Kinder im Umgang mit ihren Fragen und Gefühlen unterstützen. Eingebunden in unseren Jahreskreis sind folgende religiöse Ereignisse: Erntedank · St. Martin · Nikolaus · Adventsstündchen/Adventsfeier · Patrozinium · Fastenzeit · Osterstündchen/ Osterfeier · Maiandacht

Bei unserem wöchentlichen Gottesdienst liest das Seelsorgeteam eine biblische Geschichte vor. Untermalt wird der Gottesdienst von Liedern.

Religiöse Bildung und Erziehung stellt einen lebendigen Bezug zwischen der Situation der Kinder und der Glaubenstradition der Kirche her.

Religiöse Bildung und Erziehung baut unbeschadet der pädagogischen Verantwortung der Erzieherinnen auf der Eigenaktivität der Kinder auf.

So erfahren die Kinder im gemeinsamen Erleben, dass Kirche und Gemeinde Orte sind, an denen man wichtige Hilfe für das eigene Leben finden kann.

 

2.5 Bildungsbereiche nach dem Bildungs- und Erziehungsplan

  • Werteorientierung und Religiosität

o   Kinder sind unvoreingenommen der Welt gegenüber und stellen Grundfragen nach Lauf, Sinn und Wert des Lebens. Sie haben unermesslichen Wissensdrang, der dazu führen kann, dass die Frage nach Gott eine zentrale Lebensfrage wird. Vertrauensbildende Grunderfahrungen, die durch das Miterleben von Gemeinschaft, Festen und Ritualen gemacht werden, tragen Kinder ein Leben lang. Ethische und religiöse Bildung und Erziehung stärken Kinder außerdem in der Fähigkeit, eigene Urteile zu fällen und selbstständig Vorgänge zu bewerten.

 

Dies unterstützen wir durch:

 

o   Wir bieten regelmäßig wiederkehrende Rituale (Morgenkreis, Abschlusskreis, Gottesdienst…)

o   Die Kinder lernen durch Ketteinheiten und biblische Geschichten die Religionen kennen

o   Wir feiern gemeinsam die Feste des Jahreskreises

o   Alle gemeinsamen Aktionen tragen bei

o   Schwächen und Fehler werden akzeptiert und angenommen.

o   Wir geben den Kindern Raum, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

o   In der Gruppe haben die Kinder die Möglichkeit Mitgefühl und Einfühlungsvermögen kennen zu lernen und zu erfahren.

 

  • Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

 

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte beinhaltet:

 

o   Integration in die soziale Gesellschaft

o   Das soziale Verständnis sich in andere hineinversetzten zu können.

o   Den verantwortungsbewussten Umgang mit Gefühlen

o   Eigene Wünsche, Bedürfnisse und Meinungen zum Ausdruck zu bringen und selbstbewusst zu vertreten

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   Einen wertschätzenden Umgang miteinander

o   Rollenspiele

o   Bilderbuchbetrachtungen

o   Kinderkonferenzen

o   Freispielzeit

o   Mithilfe der Kinder bei der Gestaltung von Festen und Feiern

 

  • Sprache und Litaracy

Sprache und Litaracy beinhaltet:

 

o   Ganzheitliche Sprachförderung

o   Entwicklung und Ausdifferenzierung vielfältiger nonverbaler Ausdrucksformen

o   Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse sprachlich auszudrücken

o   Fähigkeit aktiv zuzuhören

o   Interesse am Dialog mit Freunden und Betreuern

o   Förderung von Migrantenkindern

 

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   Vermittlung von Freude am Sprechen und Singen

o   Erzählkreis

o   Kinderkonferenzen

o   Rollenspiel im Theaterraum

o   Vorlesen und Nacherzählen in der Bibliothek

o   Nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten, wie Musikinstrumente

o   Sprachförderangebote wie das Würzburger Sprachmodell

o   Vorkurs für Migrantenkinder und deutschsprachige Kinder

 

  • Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Medienkompetenz beinhaltet:

 

o   Selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien

o   Kennenlernen verschiedener Medien (Bücher, Computer,…)

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   Stärkung der Medienkompetenz, durch kritischen Umgang mit Medien

o   Bedienen von Tonmedien

o   Fotografieren

o   Erlernen von Liedern

 

  • Mathematik

 

Mathematische Bildung beinhaltet je nach Altersstufe:

 

o   Sinnliche Erfahrungen mit verschiedenen Formen

o   Raum-Lage-Erfahrungen

o   Spielerischer Umgang mit Zahlen

o   Förderung des Entdeckungsdrangs bezüglich Zahlen, geometrischen Formen und Mengen

o   Umgang und Rechnen mit Geld

o   Maßeinheiten kennenlernen

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   Angebot verschiedener Bauelemente (Bauklötze, Puzzle,…)

o   Angebot von Bewegungsspielen

o   Zähleinheiten während des Tagesablaufs (Kinder zählen im Kreis…)

o   Erfassen von Mengen (viel, wenig, gleich…)

o   Kennenlernen geometrischer Formen (Tisch- und Legespiele, Vorschulangebote)

o   Einkäufe bei denen die Kinder selbst mit dem Geld umgehen können

 

 

  • Naturwissenschaften und Technik

 

Naturwissenschaftliche und technische Bildung beinhaltet:

 

o   Den Umgang mit Phänomenen der Natur

o   Naturwissenschaftliche und technische Experimente

o   Naturwissenschaftliche Versuchsreihen

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   Sinnliche Anregungen wie Anfassen, Kneten, Pusten, Riechen,…

o   Aufbau und Beobachtung verschiedener Experimente

o   Beobachtung natürlicher Abläufe (Samen säen, Wetterveränderungen, Jahreszeiten,…)

o   Erste Begegnungen mit Elektrizität und Magnetismus kennen lernen

 

  • Umwelt

 

Umwelterziehung beinhaltet:

 

o   Wahrnehmung der Umwelt mit allen Sinnen

o   verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen

o   einen Einblick in das Ökosystem Wald und die darin lebenden Tiere gewinnen

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   regelmäßige Waldtage

o   tägliche Nutzung des großen Gartens

o   themenbezogene jahreszeitliche Projekte (Marmelade einkochen, Besuch auf dem Bauernhof)

o   Projekte zum Thema Wasser und Energie

o   Vorleben von Umweltverantwortung

 

 

  • Ästhetik, Kunst und Kultur

 

Künstlerische Bildung und Erziehung beinhaltet:

 

o   differenzierte Wahrnehmung mit allen Sinnen

o   die Möglichkeit eigene erste ästhetische Erfahrungen zu machen

o   Wahrnehmung von Farben, Formen und Eigenschaften

o   Ausleben der eigenen Kreativität mit verschiedenen Farben, Materialien und Techniken

o   die eigene und fremde Kulturen kennenlernen

 

 

Dies geschieht bei uns durch:

 

o   verschiedene Zeichen- und Mal-Materialien (Farben, Pinsel, Kreiden, Holzstifte, Fingerfarben etc.) stehen den Kindern zur freien Verfügung

o   verschiedene kreative Materialien ( Holz, Sand, Ton, Wolle, Papier)

o   Kreativangebote und die Einführung in verschiedene Techniken (reißen, schneiden, malen, drucken, sägen)

o   die Kinder wirken bei der Raumgestaltung und Dekoration mit.

o   Exkursionen in Museen und ins Theater

 

  • Musik

 

Musikalische Bildung und Erziehung beinhaltet:

o   Die Vielfältigkeit von Musik kann das Befinden beeinflussen (Entspannung, Aufmunterung, Lebensfreude, emotionale Stärke).

o   Musik ermöglicht den Kindern sich nonverbal mitzuteilen, Gefühle und Gedanken zu äußern und Kontakte zu Anderen aufzubauen.

o   Die Kinder lernen unterschiedliche musikalische Facetten kennen (Klänge, Rhythmus, Töne und Tempo).

o   Eintauchen in fremde Kulturkreise anhand musikalischer Erlebnisse.

o   Stärken der Freude am Singen und Musizieren

o   Erfahren spielerischer Stimm- und Sprechbildung

o   Musik beeinflusst die Entwicklung (Sprachkompetenz, Konzentration, Teamfähigkeit, auditives Gedächtnis, Intelligenz, Emotionalität).

Dies geschieht bei uns durch:

o   Bereitstellen und Ausprobieren verschiedener Instrumente (Orff-Instrumente, Klangspiele, Gitarre…)

o   Instrumente selber basteln (Rasseln, Trommeln…)

o   Kinder lernen Lieder, Reime, Verse und Fingerspiele kennen und begleiten diese teilweise  mit Instrumenten

o   Entspannungseinheiten werden angeboten und mit Musik untermalt

o   Klanggeschichten

o   Tanzangebote

 

  • Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

 

Bewegung ist die Basis jeder kindlichen Entwicklung, anhand der die Kinder ihre Umwelt begreifen, erleben und erfahren.

Bewegungserziehung beinhaltet:

o   Förderung der Freude an Bewegung

o   Befriedigung von Bewegungsbedürfnissen

o   Stärkung des Körperbewusstseins (Selbstwertgefühl, eigene Stärken und Schwächen einschätzen lernen)

o   Sensibilisierung der Bereiche Fein- und Grobmotorik

o   Stärkung der Sozialkompetenz

Dies geschieht bei uns durch:

o   Spaziergänge und Ausflüge

o   Angebote im Turnraum

o   Spielen im Garten

 

  • Gesundheit

Gesundheitserziehung bedeutet, selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen.

Gesundheitserziehung beinhaltet:

o   Aneignung von Tischmanieren und Esskultur

o   Erfahrungen mit Zubereitung von Speisen sammeln

o   Gespür entwickeln, was einem gut tut und der Gesundheit dient

o   Gefahrenquellen erkennen und einschätzen lernen

o   Sauberkeitserziehung

Dies geschieht bei uns durch:

o   Gemeinsames, gesundes Frühstück

o   Hände waschen vor und nach den Mahlzeiten

o   Wickeln / Töpfchen

o   Gemeinsames Backen und Kochen

 

 

2.6 Spezielle Schwerpunkte

 

2.6.1 Krippe

Das Team unseres Hauses möchte, dass sich die Kinder, unter Berücksichtigung ihres Alters, zu selbständigen, wissbegierigen und selbstbewussten Menschen entwickeln. Hierbei sind die Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Interessen der Kinder von großer Bedeutung.

Eingewöhnungszeit

Mit der Eingewöhnung, nach dem Berliner Modell, beginnt für das Kind ein neuer Lebensabschnitt. Es ist meistens das erste Mal, dass sich die Kinder von ihren Eltern trennen müssen, um sich in einer fremden Umgebung zu Recht zu finden. Damit sich das Kind in Ruhe eingewöhnen kann, ist es vorteilhaft, diesem Prozess mindestens 8 Wochen Zeit zu geben.

In den ersten 3 Tagen (Grundphase) sind die Eltern 1 bis 2 Stunden gemeinsam mit dem Kind in der Kinderkrippe anwesend. Die Aufgabe der Eltern ist es, ein „sicherer Hafen“ zu sein, d. h. das Kind nicht dazu drängen, sich von ihnen zu entfernen.

In der Stabilisierungsphase versorgt die Erzieherin, im Beisein der Bezugsperson, in zunehmendem Maß die Versorgung des Kindes (Wickeln, Füttern, ...). Es werden erste Trennungsversuche gewagt, wobei die Bezugsperson immer in der Nähe bleibt.

In der Schlussphase hat das Kind Vertrauen zu seiner neuen Umgebung und seinen Betreuungspersonen gefasst und verbringt den Tag ohne Eltern in der Krippe.

Die Eltern müssen den Erzieherinnen zutrauen, dass sie diverse Situationen genauso einschätzen können wie sie. Um eine gute Vertrauensbasis zu schaffen und aufrecht zu erhalten, wünschen wir uns einen ständigen Kontakt mit den Eltern.

Sauberkeitserziehung

Da die meisten Kinder, so bestätigen aktuelle Untersuchungen, erst im dritten oder vierten Lebensjahr vollständig trocken und sauber sind, möchten auch wir das Kind nicht zum „Sauberwerden“ zwingen.

Wir gehen regelmäßig mit mehreren Kindern in den Waschraum, wo sich unser Wickeltisch und die Toiletten befinden. Ohne Zwang und in einer angstfreien Atmosphäre haben die Kinder bei uns jederzeit die Möglichkeit, ihre ersten Toilettengänge zu „erproben“. Hierzu werden sie von uns ermuntert und unterstützt. Sensibilität und Beobachtung ist hier der Richtwert des pädagogischen Handelns. Bei Erfolg sind Lob und Anerkennung sehr wichtig. Falls doch einmal etwas daneben geht, ziehen wir die Kinder um und trösten sie.

Freies Spiel

Damit die Kinder ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen können, greifen wir so wenig wie möglich ins Spielgeschehen ein. Wir übernehmen hier die begleitende und beobachtende Funktion. Daher ist das Spielzeug frei zugänglich und in Kinderhöhe angeordnet. Wir bieten eine Vielfalt von Spielmaterialien, die die Freude am Ausprobieren und Entdecken wecken.

Sprachentwicklung

Denken und Sprache sind eng miteinander verbunden, daher unterstützen wir die Sprachentwicklung aktiv durch Bilderbücher, Fingerspiele, Handpuppen und Lieder. Will das Kind sich mitteilen, geben wir ihm Zeit, sich zu äußern und nehmen ihm nicht die Antwort ab. Wir nehmen die Kinder ernst, dadurch werden sie ermutigt, sich öfter mitzuteilen.

Bewegungsangebot

Wir legen großen Wert darauf, den Kindern ausreichend Möglichkeiten und Anregungen im Bereich Bewegung zu bieten. Dies wird durch entsprechend eingerichtete Räume (eigener Bewegungsraum für Kinder unter drei, Podeste mit unterschiedlichen Ebenen in den Gruppen, …), sowie einem großen Naturgarten mit speziellen Spielgeräten für Kinder unter drei Jahren erreicht.  Spaziergänge und gezielte Bewegungsangebote finden regelmäßig statt.

 

2.6.2 Kindergarten

Der Kindergarten ist eine neue Erlebnis- und Erfahrungswelt, die über die Familie hinausgeht.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Spiel als die für diese Altersstufe grundlegende Lebens- und Lernform. Wir bieten den Kindern einen geschützten Rahmen, um während des freien Spiels ihre Spielumgebung, -dauer und -partner frei wählen zu können. Zusätzlich finden gelenkte Angebote sowie gezielte Beschäftigungen und gruppenübergreifende Projekte statt. Das Zusammenleben in einer Gruppe ermöglicht den Kindern sich sozial, emotional, sprachlich, kognitiv und motorisch zu entwickeln.

 

Wenn du ein Schiff bauen willst,

beginne nicht, mit ihnen Holz zu sammeln,

sondern wecke in ihnen

die Sehnsucht

nach dem großen, weiten Meer.

Antoine de Saint-Exupéry

 

Die Gruppen sind altersgemischt aufgebaut, so dass die älteren Kinder in der Gruppe lernen, auf Jüngere Rücksicht zu nehmen (Vorschulkinder übernehmen auch Patenschaften). Die größeren Kinder unterstützen und helfen den Kleineren, dadurch erfahren sie eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Jüngere Kinder lernen durch die älteren Kinder, finden in ihnen Vorbilder und ahmen sie nach. Durch die Begegnung mit Kindern verschiedener sozialer und nationaler Herkunft lernen sie, unterschiedliche Einstellungen und Ansichten zu akzeptieren sowie differierende Werte und Haltungen zu tolerieren.

 

Unser Waldprojekt:

In der Zeit von April bis Juli gehen wir einmal bis zweimal in der Woche in ein nahe gelegenes Waldstück. In der Natur haben die Kinder ein großes Maß an Freizügigkeit. Ohne besondere Anleitung können sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen und durch den Einsatz ihrer Sinne ihre körperlich-geistige Entwicklung schulen.

Bei diesem Projekt können die Kinder viele Reize mit ihren Sinnesorganen aufnehmen und natürliche Grenzen erleben. Die reizüberflutete Gegenwart fördert ein oberflächliches Wahrnehmen unserer Umwelt. In den Medien vollzieht sich geradezu ein Wettlauf von schnellen und schrillen Bildern. Der Hektik unserer hochtechnisierten Welt steht die natürliche Ruhe des Waldes gegenüber, frei von vorgefertigten Materialien und Spielideen.

Durch unsere Waldtage wollen wir dieser Entwicklung entgegensteuern und den Kindern intensive und stressfreie Sinneserfahrungen ermöglichen (Bewegungs-, Gleichgewichts-, Tast-, Geruch-, Hörsinn). Spaß und Freude beim gemeinsamen Werken, Toben, Lachen, Matschen, usw. ist uns wichtig. Die Kinder haben vor Ort die Möglichkeit sich Wissen über Tiere und Pflanzen anzueignen. Die Eigeninitiative und Kreativität beim Spielen im Wald wird gefördert und Sensibilität für die Natur wird geweckt.

Ziele:

· Kraft schöpfen

· Eigene Identität als Naturwesen wieder entdecken

· Entfaltungsräume für natürliche Bewegung

· Entdeckung neuer Rollen und Fähigkeiten bei Kindern und Erwachsenen

· Ganzheitliche Wahrnehmung fördern

· Ursprüngliche Neugierde an der Natur zulassen und mit den Kindern gemeinsam entdecken   und erleben

 

2.6.3 Hort

 

Der Hort ist ein Lebens- und Erfahrungsraum für Schulkinder, der zwischen Elternhaus und Schule steht. Daraus leiten sich seine familien- und schulergänzenden Aufgaben ab.

Auftrag des Hortes ist die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern ab der Einschulung bis zu ihrem 14. Lebensjahr.

Kinder im und durch den Hort zu erziehen, heißt für die sozialpädagogischen Fachkräfte dieser Einrichtung:

· Hausaufgaben:

  • Das Kind bei der Aufgabe unterstützen, sich selbst aktiv seine Welt zu gestalten und sich die dazu erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.

· Freizeit:

  • Einbeziehung der Kinder in alle Lebensbereiche.
  •  Die Kinder können in der Freizeit selbst entscheiden, wie sie diese gestalten. Wir legen viel Wert auf Bewegung im Freien

· Mittagszeit:

  • Die Mittagszeit ist für die Kinder ein wichtiges Gemeinschaftserlebnis. Sie können ihre Erlebnisse vom Vormittag mitteilen und sich austauschen.

· Ferienbetreuung:

  • Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in unserer pädagogischen Arbeit.
  • Die Tage in den Ferien werden individuell gestaltet. Wir unternehmen besondere Aktionen wie z.B. Kino- und Museumsbesuche, Schlittschuhlaufen, Wanderungen,…

 

3. Beschreibung der Einrichtung

 

3.1 Wo liegt unsere Einrichtung

 

Unsere Einrichtung besteht aus zwei Häusern. Die Krippe und der Kindergarten befinden sich am südlichen Ortsrand von Thansau, in der Wacholderstraße. Der Hort hat seine Räumlichkeiten im Gebäude der Schule Thansau, in der Taubenstraße.

Thansau gehört zur Gemeinde Rohrdorf. Zu unserem Einzugsgebiet gehören die Ortsteile Rohrdorf, Thansau, Achenmühle, Lauterbach und Höhenmoos. Unsere Gemeinde hat über

5500 Einwohner.

Wir nehmen bevorzugt Kinder auf, die zu unserem Einzugsgebiet gehören, soweit noch Restplätze zur Verfügung stehen werden auch Gastkinder berücksichtigt.

 

3.2 Rahmenbedingungen

 

3.2.1 Gesetzlicher Auftrag

 

SGB VIII § 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Wir übernehmen die Verantwortung zum Schutz der uns anvertrauten Kinder gemäß den gesetzlichen Vorgaben.

Bestehen über einen längeren Zeitraum gewichtige Anhaltspunkte für Kindeswohl-gefährdung oder Vernachlässigung, werden wir anhand eines Einschätzungsbogens das Gefährdungsrisiko dokumentieren.

Bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls nehmen wir die Hilfe der Erziehungs-beratungsstelle oder des Jugendamtes in Anspruch.

Ein Vertrag zwischen Träger und Landratsamt sichert die Umsetzung des Schutzauftrags.

Ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis von allen Mitarbeitern liegt dem Träger vor. Es wird alle fünf Jahre erneuert.

Pädagogische Umsetzung

 

 

Bayrisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz

Die rechtliche Grundlage für unsere Arbeit bildet das Bayrische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG), sowie der Bayrische Bildungs- und Erziehungsplan.

Das Bayrische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ist zum 01.08.2005 in Kraft getreten. In diesem werden die Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten und die Förderung der Tagespflege geregelt. Unser Haus für Kinder wird nach dem BayKiBig gefördert.

Nähere Informationen zu den einzelnen Gesetzen sind umfassend in der Konzeption aufgeführt.

  • BayKiBig Artikel 10 Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen

Wir bieten jedem Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.

  • BayKiBig Artikel 11 Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung

Kinder mit „besonderen Bedürfnissen“ können in unserer Einrichtung und in Absprache mit dem Träger berücksichtigt werden.

  • BayKiBig Artikel 12 Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Sprachförderbedarf

Der Schulerfolg hängt wesentlich von der Sprachkompetenz eines Kindes ab. Dies gilt besonders dann, wenn die deutsche Sprache für die Kinder die Zweitsprache ist. Deshalb ist die Förderung der deutschen Sprache ein Schwerpunkt bei unserer Arbeit. Wir nutzen die unzähligen Gelegenheiten im Alltag, um mit den Kindern diese sprachlich zu begleiten und dadurch ihren Wortschatz zu erweitern und die Freude am Sprechen zu fördern.

Kinder mit einem Migrationshintergrund erhalten deshalb im Jahr vor ihrer Einschulung zusätzlich Deutschunterricht von einer Lehrkraft aus der Grundschule Rohrdorf. Diese Unterrichtsähnlichen Einheiten finden entweder in der Einrichtung oder im Schulgebäude statt.

  • BayKiBig Artikel 14 Zusammenarbeit der Kindertageseinrichtungen mit den Eltern
  • BayKiBig Artikel 15 Vernetzung von Kindertageseinrichtungen; Zusammenarbeit mit der Grundschule
  • BayKiBig §1 Allgemeine Grundsätze für die individuelle Förderung

 

Bayrischer Kinderbildungs- und Erziehungsplan

Der Bayrische Bildungs- und Erziehungsplan wurde vom Bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen herausgegeben. Die erste Auflage des Bildungs- und Erziehungsplans erschien 2006, seitdem arbeiten wir damit in unserer Einrichtung. Inhaltlich ist der Bildungs- und Erziehungsplan mit theoretischen Teilen, sowie vielen praktischen Ideen und Umsetzungen für Kinder von 0 -6 Jahren gegliedert.

Ein großer Anteil des Bildungs- und Erziehungsplans sind die Basiskompetenzen des Kindes. Die Basiskompetenzen wurden von der Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie entwickelt. Die drei grundlegenden psychologischen Bedürfnisse sind:

  • Die soziale Kompetenz

o   Sich in einer Gemeinschaft eingliedern und behaupten zu können

  • Das Autonomieerleben

o   Selbstgesteuert Handeln zu können

  • Das Kompetenzerleben

o   Aufgaben und Probleme aus eigener Kraft bewältigen können

Wie der Bildungs- und Erziehungsplan in unserer Einrichtung eingesetzt wird, kann unter Punkt 4 „Basiskompetenzen“ nachgelesen werden.

 

3.2.2 Gebäude Kindergarten und Krippe

 

Erdgeschoss:

  • Eingangsbereich mit Abstellmöglichkeit für Kinderwägen
  • Leiterinnenbüro
  • Küche Lagerraum
  • Behinderten WC
  • Mehrzweckraum für Krippenkinder
  • 3 Wasch- und Wickelräume mit Toiletten
  • 3 Gruppenräume
  • 3 Schlafräume
  • Multifunktionsraum
  • Personalgarderobe
  • Teamzimmer
  • Aquarium
  • Elterncafè

Obergeschoss:

  • Personal WC
  • Bewegungsraum
  • 3 Gruppenräume
  • Bällebad
  • Malatelier
  • Werkraum
  • Bibliothek
  • Traumzimmer
  • Theaterraum
  • Musikraum
  • Experimentierraum
  • Waschraum mit Toiletten für die Kindergartenkinder
  • Putzkammer mit Waschmaschine
  • Lagerraum

Außenanlage:

  • Sanderlebnisbereich mit Trockenflussbett
  • Klettergerüst
  • Schlittenberg
  • Rutschbahn
  • Vogelnestschaukel
  • Amphietheater
  • Wackelsteg
  • Extra Bereich für Krippenkinder

 

3.2.3 Gebäude Hort

 

Innenbereich:

  • Werkraum
  • Speisesaal mit Küche
  • Personalraum
  • Büro
  • Aktivraum
  • Ruheraum
  • Turnraum (gemeinsame Nutzung mit Schule)
  • WC (gemeinsame Nutzung mit Schule)
  • Hausaufgabenräume

Außenanlage:

  • Großer Garten mit Hartplatz, Basketballkorb, Sandkasten (gemeinsame Nutzung mit Schule)
  • Beet
  • Weidentunnel

 

 

3.2.4 Öffnungszeiten und Schließtage

 

Mo – Do          07:00 -17:00 Uhr

Fr                     07:00-16:30 Uhr

Kernzeit im Kindergarten       08:15 – 12:45 Uhr

Kernzeit in der Krippe                        08:30 – 12:00 Uhr

Kernzeit im Hort                    14:00 – 15:00 Uhr

Die Kindertagesstätte ist an 30 Werktagen geschlossen. Der Träger  behält sich vor, die Einrichtung aufgrund von Fortbildungsmaßnahmen an weiteren 5 Tagen zu schließen.

3.2.5 Fachkräfte

Darstellung der Gruppen:

  • Gesamtleitung

Birgit Kreipl, Erzieherin/Fachkraft für Eltern- und Konfliktgespräche in der Kita, Elternkursleitung Starke Eltern, starke Kinder (KSB)

  • Sonnengruppe (Krippe)

Erzieherin/Gruppenleitung

Ergänzungskraft

Ergänzungskraft

  • Sternschnuppengruppe  (Krippe)

Erzieherin/Gruppenleitung

Erzieherin

Ergänzungskraft

  • Mondgruppe (Mischgruppe)

Erzieherin/Gruppenleitung

Ergänzungskraft

  • Schmetterlingsgruppe (Kindergarten, Einzelintegration)

Erzieherin/Gruppenleitung

Ergänzungskraft

  • Sterntalergruppe (Kindergarten)

Erzieherin/stellvertretende Leitung/Gruppenleitung

Erzieherin im Anerkennungsjahr

Ergänzungskraft

  • Regenbogengruppe (Kindergarten)

Erzieherin/Gruppenleitung

Ergänzungskraft

  • Rasante Schulranzen

Erzieherin/Gruppenleitung

Ergänzungskraft

  • Rasante Schulranzen

Ergänzungskraft

Kinderkrankenschwester

  • Küche

2 hauswirtschaftliche Kräfte

  • Technik

Hausmeister

 

Zusammenarbeit der Mitarbeiter in der Einrichtung

 

Wir sind ein engagiertes und kompetentes Team, das gemeinsam ein harmonisches Umfeld und bestmögliche Betreuung ermöglicht.

Im Team ist es uns wichtig

  • Fähigkeiten der Teammitglieder einzubinden
  • Ziele zu vereinbaren
  • Reflexionsgespräche zu führen
  • organisatorische Absprachen zu treffen
  • flexibel auf Bedürfnisse von Kindern, Eltern und Umfeld einzugehen
  • eine enge Zusammenarbeit zwischen Krippe, Kiga und Hort zu pflegen (dazu gehört auch gegenseitige Hospitation)
  • sich gegenseitig anzunehmen mit seinen Stärken und Schwächen
  • auch mal nicht über dienstliches zu sprechen

Auswertung und Reflexion im Team

  • Von jedem Kind werden Beobachtungen festgehalten. Im Team findet ein Austausch darüber statt, hierfür nutzen wir die kollegiale Beratung, sie bietet uns die Möglichkeit Beobachtungen unter Berücksichtigung verschiedener Wahrnehmungen ganzheitlicher zu sehen.
  • Durch das Führen eines Portfolioordners in allen Bereichen (Krippe, Kindergarten, Hort), sowie das Schreiben von Lerngeschichten wird in unserer Einrichtung Beobachtung dokumentiert.
  • Im Kindergarten werden zusätzlich dazu die Beobachtungsbögen „Perik“ (sozial-emotionale Entwicklung von Kindern ab 3,5 Jahren bis zur Einschulung), „Seldak“ (Sprachentwicklung ab dem vierten Lebensjahr), „Sismik“ (für Kinder mit Migrationshintergrund, in der Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres) geführt.
  • Im Hort werden die Portfolioordner der Krippen- und Kindergartenzeit fortgeführt und intensiviert. Teilbereiche der Beobachtungsbögen „Perik“, „Sismik“ und „Seldak“ werden auch hier verwendet.

 

Die Zusammenarbeit findet maßgeblich statt bei:

  • wöchentlichen Dienstbesprechungen
  • Gruppenteamgesprächen
  • Erzieher- und Kinderpflegeteam
  • Gesprächen mit Fachdiensten

Ausbildung

  • Schnupperpraktikanten (Berufsfindung)
  • Praktikanten der Kinderpflegeschulen
  • Praktikanten im Sozialpädagogischen Seminar
  • Erzieherinnen im Anerkennungsjahr

Unsere Fachkompetenzen erweitern wir durch:

  • Fortbildungen
  • Supervisionen, Arbeitskreise
  • Leiterinnenkonferenzen
  • Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • Fachliteratur
  • Qualitätsmanagement

 

3.2.6 Spielbereiche

 

  • Podestlandschaft in jeder Gruppe

o   bieten Raum und Möglichkeit motorische Fähigkeiten zu erwerben und zu erweitern

o   durch spielerisches Krabbeln und Klettern festigen die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten und gewinnen an Koordination

o   der Lage- und Bewegungssinn, sowie die Raumwahrnehmung werden durch die Podeste angesprochen. Zusätzlich kann das Kind durch verschieden Materialien mit denen die Podeste bezogen sind (Teppich, Kork,…) taktile Reizerfahrungen sammeln.

  • Kuschelecke

o   Rückzugsmöglichkeit, die den Kindern ermöglicht, sich nach eigenem Bedürfnis auszuruhen und neue Energie zu sammeln

o   Möglichkeit, sich in angenehmer, geborgener Atmosphäre mit Freunden auszutauschen oder alleine, mit Spielkameraden oder dem pädagogischen Personal altersgemäße Bilderbücher anzuschauen

  • Puppenecke/Kinderküche

o   Möglichkeit für Rollenspiele in denen die Kinder zum Beispiel beobachtetes Verhalten der Erwachsenen nachspielen

o   Durch den intensiven Kontakt zu anderen Kindern werden sowohl sprachliche Fähigkeiten ausgebaut als auch soziales Miteinander erlebt und Verhaltensregeln beobachtet, erprobt und gestärkt.

  • Baubereiche

o   Die Kinder lernen im Spiel Formen, Farben und Materialien kennen, sammeln Erfahrungen beim Konstruieren und Bauen, erproben und vertiefen ihre feinmotorischen Fähigkeiten und können sich kreativ ausleben.

o   Soziales Miteinander ist auch hier großer Bestandteil, viele Bausituationen können erst im gemeinsamen Spiel entstehen und fordern die Kinder geradezu heraus in Kontakt miteinander zu treten und gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Durch sprachliche Begleitung

  • Bällebad

o   Im Bällebad können die Kinder in einer attraktiven Umgebung Körpererfahrungen sammeln und ihr Gleichgewicht erproben. Das Spüren des eigenen Körpers ist wichtiger Bestandteil der Entwicklung von Kleinkindern.

  • Bewegungsraum

o   Der Bewegungsraum bietet Platz für gemeinsame Turn- und Bewegungsangebote und zum eigenständigen Entdecken der Bewegungsfreude im freien Spiel.

o   Die Kinder erproben bei Bewegungsangeboten ihre Augen- Hand- sowie die Augen- Hand -Fußkoordination

  • Aquarium

o   Unser Aquarium ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit in unserem Haus. Aufgrund seiner ruhigen Atmosphäre lädt es Kinder aller Altersstufen zum Beobachten und Entspannen ein. Die Kinder lernen außerdem, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen und können durch verschiedene Prozesse, an welchen sie aktiv beteiligt sind, ihre eigene Werthaltung entwickeln. Durch Fürsorge, Achtsamkeit und Mitempfinden  lernen sie ihre Umwelt mit all ihren Besonderheiten und Wundern zu schätzen und erfahren von gegenseitigen Abhängigkeiten im natürlichen Kreislauf der Natur.

  • Tastwände

o   In den Flurbereichen des Hauses befinden sich verschiedene Tastwände. Diese dienen dazu, das „Erleben“ und „Erfühlen“ der Kinder zu erweitern. Durch die verschiedenen Oberflächen dieser Wände wird die taktile Wahrnehmung sowie die Fein- und Grobmotorik im Einzelnen geschult.

  • Garten

o   Im Garten haben die Kinder die Möglichkeit ihr Gleichgewicht auf der Hüpfmatte zu schulen und können am Klettergerüst ihre Grenzen austesten.

o   Der Sanderlebnisbereich mit Trockenflußbett bietet Platz zum kreativen Entfalten und Experimentieren.

  • Werkraum

o   Der Werkraum dient zum Sammeln von Erfahrungen beim Konstruieren und Bauen.

o   Durch das Angebot verschiedener Materialien wird die Feinmotorik geschult.

o   Der sichere und eigenverantwortliche Umgang mit Werkzeug kann eingeübt werden.

o   Der Werkraum bietet viel Platz zur kreativen Entfaltung.

  • Bibliothek

o   Die Bibliothek ist eine Rückzugsmöglichkeit für die Kinder, in der sie zur Ruhe kommen können und Bücher zu verschiedenen Themen zur Verfügung stehen.

o   Dieser Raum bietet auch Platz für gezielte Angebote wie Bilderbuchbetrachtungen.

o   Ein sorgfältiger und selbstständiger Umgang mit verschiedenen Medien wird erlernt.

  • Traumzimmer

o   Das Traumzimmer bietet Raum für Phantasiereisen und Stilleübungen

o   Die Kinder finden hier einen Rückzugsort zum Entspannen, Kuscheln und Träumen.

o   Verschiedene Materialien, wie Massagebälle, Felle, … laden zu Sinneserfahrungen ein.

  • Theaterraum

o   Der Theaterraum bietet Platz für Rollen- und Verkleidungsspiele.

o   Große Spiegel bieten den Kindern die Möglichkeit, sich aus immer neuen Blickwinkeln zu betrachten.

o   Schminkmaterial steht zur Verfügung.

o   Auf einer Bühne können die Kinder ihr Spiel aufführen.

  • Musikraum

o   Der Musikraum bietet eine Vielfalt an Orffinstrumenten zur musikalischen Entfaltung.

o   In freien und gezielten Angeboten kann ein wertschätzendes Verhältnis zu Musik aufgebaut werden.

o   Musikalische Angebote bieten Raum zum Erleben von Teamfähigkeit und Rücksichtnahme.

o   Musik ist eine Ausdrucksform für die Gefühle der Kinder.

o   Der Musikraum bietet Platz für rhythmische Bewegungen.

  • Experimentierraum

o   Der Experimentierraum bietet den Kindern die Möglichkeit zum Forschen und Ausprobieren.

o   Vielfältiges Material regt die Kinder zum eigenständigen Experimentieren an.

3.2.7 Tagesablauf

3.2.7.1 Krippe

Unser Tagesablauf

Seit 2009 arbeiten wir mit Portfolio (Dokumentationsmappe) um das Lernen und die Lernwege des einzelnen Kindes deutlich zu machen.

In der Zeit von 7 Uhr bis 8 Uhr werden die Kinder gruppenübergreifend in einer Kindergartengruppe betreut. Anschließend gehen die Kinder in ihre Stammgruppen, dort ist bis 9 Uhr Zeit zum freien Spiel. Während der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit zwischen verschiedenen Räumen und Spielbereichen zu wählen.

Um 8.30 Uhr beginnen wir den Tag mit unserem Morgenkreis. Je nach Jahreszeit und den Wünschen der Kinder machen wir Fingerspiele, singen Lieder und hören Geschichten.

Gegen 9:30 Uhr findet unsere gemeinsame Brotzeit statt. Wir legen großen Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung und achten darauf, die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeit einzubeziehen. Wir stellen wahlweise Brote mit Frischkäse, Butter oder auch einmal Marmelade zur Verfügung. Dazu gibt es frisches Obst, ungesüßten Tee und verdünnten Saft. Das gemeinsam eingenommene Frühstück ermöglicht den Kindern, Gemeinschaft zu erleben und sich untereinander und mit uns auszutauschen.

Sie erleben dadurch vielfältige Sinneserfahrungen und erweitern ihre Selbständigkeit stetig beim Essen und Trinken.

Nach der gemeinsamen Brotzeit beginnt das freie Spiel in dem auch Zeit für verschiedene Angebote, Turnen und Spaziergänge ist. Zu dieser Zeit haben die Kinder wieder die Möglichkeit verschiedene Räumlichkeiten und Spielbereiche zu erkunden und zu nutzen.

Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, gehen wir täglich in unseren großzügig angelegten Garten oder erkunden bei Spaziergängen die Umgebung.

Bevor wir um 11:30 Uhr ein warmes, frisch zubereitetes Mittagessen bekommen, findet sich noch genügend Zeit für Hände waschen, ausziehen und ankommen in der Gruppe.

Angrenzend an den Gruppenraum befindet sich unser Schlafraum. Jedes Kind hat sein eigenes Bett mit Bettzeug, Kuscheltier und Schmusekissen. Bevor die Kinder schlafen gehen, werden sie in einer angenehmen Atmosphäre „bettfertig“ gemacht (Windeln wechseln, Fläschchen, Kleidung).

Die Schlafzeiten und die Dauer unterliegen einem biologischen Rhythmus, der völlig unterschiedlich sein kann. Auch dieses Bedürfnis wird von uns individuell berücksichtigt. Wer nicht schläft, hält sich im Gruppenraum oder gemeinsam mit den Kindergartenkindern im Garten auf, bis alle gegen 17 Uhr abgeholt sind.

Um unseren Kindern Halt und Sicherheit zu geben, legen wir Wert auf einen strukturierten Tagesablauf.

Übergang in den Kindergarten:

Um den Krippenkindern den Übergang in den Kindergarten zu erleichtern gibt es ab Februar  feste Besuchszeiten in den jeweiligen Kindergartengruppen. Dies ermöglicht ihnen, sich in die neue Situation einzufinden und Vertrauen zu ihren zukünftigen Bezugspersonen, den Kindern  sowie den Räumlichkeiten aufzubauen.

 

3.2.7.2 Kindergarten

Um das Lernen und die Lernwege des einzelnen Kindes deutlich zu machen, arbeiten wir seit 2009 mit Portfolio (Dokumappen). Die Bringzeit im Kindergarten ist von 7 Uhr bis 8.15 Uhr. In der Zeit von 7 Uhr bis 8 Uhr findet der Frühdienst für alle Kinder in einer am Jahresanfang festgelegten Kindergartengruppe statt. Zeit zum Ankommen und Spielen in der eigenen Gruppe haben die Kinder von 8 Uhr bis 8.30 Uhr. Um 8.30 Uhr beginnt der Morgenkreis. Im Morgenkreis machen wir je nach Jahreszeit und Rahmenplan Gesprächsrunden, Kinderkonferenzen, Buchbetrachtungen, religiöse Angebote (nach Kett), themenbezogene Sachgespräche, Kreis-/ Fingerspiele, singen Lieder usw. Ab ca. 9.15 Uhr haben alle Kinder die Möglichkeit, sich frei im Haus zu bewegen. Die Brotzeit findet gleitend bis 10 Uhr statt. Da wir Wert auf gesunde Ernährung legen, bitten wir die Eltern, den Kindern eine ausgewogene und gesunde Brotzeit mitzugeben. Für alle Kinder werden am Vormittag die Bereiche Mathematik, Sprache, Kognition und Feinmotorik angeboten. Zusätzlich findet ein bis zweimal wöchentlich eine Vorschuleinheit statt. Mit einem Lied oder einer Melodie wird den Kindern anschließend an die Freispielzeit, der Beginn des gemeinsamen Aufräumens signalisiert. Durch den Abschlusskreis lassen wir den Vormittag ausklingen (Rückblick auf den Vormittag, Kreis- und Gemeinschaftsspiele) und gehen anschließend gegen 11 Uhr gemeinsam in unseren großen Garten. Dort haben die Kinder viel Raum um ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Um 11.45 Uhr gehen die Mittagskinder zurück in das Haus um das frisch zubereitete Mittagessen zu sich zu nehmen. Die Kinder haben genügend Zeit zum  Ausziehen, Händewaschen und Ankommen in der Gruppe. Ab 12.30 Uhr beginnt die Abholzeit. Nachmittags haben die Kinder freie Spielzeit im Haus oder im Außenbereich zur Verfügung. Täglich finden Nachmittagsangbote in verschiedenen Bereichen statt. 14-tägig werden die Tage / Bereiche gewechselt.                                 Wochenbeispiel:          
Montag: Experimente zum Thema leicht und schwer
Dienstag: Bewegungsbaustelle (im Freien oder Turnraum)
Mittwoch: Gemüsesuppe kochen
Donnerstag: Windräder basteln
Freitag: Zahlenland

 

 

Übergang in die Schule:

Um den Kindergartenkindern den Übergang in die Schule zu erleichtern, werden in den letzten Monaten des Kindergartenjahres verschiedene Aktivitäten ausgeführt. Die Vorschulkinder dürfen die Grundschule besuchen. So lernen sie die Lehrer und die Räumlichkeiten kennen. Im Zuge der Kooperation kommt eine Lehrkraft zu uns in die Einrichtung und arbeitet mit den Vorschulkindern. Außerdem kommen die Kinder der ersten Klasse zu einem Vorlese- und Besuchstag.

Übergang in den Hort:

Um den Kindergartenkindern den Übergang in den Hort zu erleichtern, finden regelmäßige Besuchstage statt. So lernen die Kindergartenkinder ihre zukünftigen Räume kennen und haben die Möglichkeit erste Kontakte zu den Schulkindern zu knüpfen und alte Freundschaften aufrecht zu erhalten. Auch die Hortkinder sowie das Hortpersonal kommen immer wieder in den Kindergarten um den intensiven Kontakt aufrecht zu erhalten.

3.2.7.3 Hort

Ab 11:20 Uhr werden die Kinder vom Hortpersonal empfangen, hier ist Zeit zum Austausch und die Kinder können freudige oder auch traurige Erlebnisse vom Vormittag mit ihren vertrauten Bezugspersonen teilen. Als wichtiges Gemeinschaftserlebnis gehört die Mittagsmahlzeit zur Gestaltung des Tages. Sie wird nach einem wöchentlich wechselnden Speiseplan täglich frisch von einer Köchin zubereitet. Auf Allergien von Kindern wird eingegangen. Das Mittagessen findet, je nach Schulschluss um 11:45 Uhr, 12.30 Uhr oder 13:15 Uhr, statt. Beim Mittagessen werden den Kindern verschiedene Werte, wie gemeinsames Tischgebet und gemeinsamer Beginn der Mahlzeit, vermittelt. Nach medizinischen Erkenntnissen ist die Zeit nach dem Mittagessen verbunden mit einem Leistungstief, deshalb beginnen die Kinder ihre Hausaufgaben erst nach einer Erholungsphase. Die Hausaufgabenzeit dauert von 13:30 bis 15:15 Uhr. Die Hausaufgaben sollen selbstständig innerhalb von einer Stunde erledigt werden, Hilfestellung und Unterstützung von den Betreuern sind jedoch jeder Zeit möglich. Die regelmäßige Kontrolle durch die Eltern, sowie das Durchführen von zu Hause stattfindenden Leseübungen, sowie Lernen wird vom Hortteam nicht übernommen, da dies die alleinige Pflicht von den Eltern ist. Die Kinder werden von qualifiziertem Fachpersonal betreut und bestmöglichst gefördert. Leistungen eines Nachhilfeunterrichts können allerdings nicht erbracht werden. Von den Eltern wird eine Einverständniserklärung  erwartet, um zum Wohle des Kindes Kontakt mit der Schule aufzunehmen und zu pflegen. Dies findet in regelmäßigen Gesprächen statt.  Freitags werden im Hort keine Hausaufgaben gemacht. Diese Zeit wird für Feiern, Projekte und gemeinsame Unternehmungen genutzt. Um 15:15 Uhr treffen sich alle Kinder zu einer gemeinsamen Brotzeit, ab 15:45 Uhr ist für die Kinder Zeit zum freien Spiel. Es besteht Wahlmöglichkeit zwischen der Teilnahme an Projekten oder dem eigenständigen Beschäftigen in den verschiedenen Räumen bzw. dem großzügigen Außenbereich.

Ferienbetreuung:

In den Ferien ist der Hort bereits ab 7:00 Uhr geöffnet. Um 8:15 Uhr starten alle Kinder mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag. Danach wird der Tag individuell gestaltet. Gemeinsam mit den Kindern wird im Vorfeld ein Ferienprogramm mit besonderen Aktionen und Ausflügen gestaltet, wie zum Beispiel Kinobesuch, Schlittschuhlaufen, Besuche im Kindergarten bzw. der Kindergartenkinder,… Einmal im Jahr wird eine mehrtägige Ferienfahrt in eine Jugendherberge angeboten.

4. Basiskompetenzen

4.1 Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit für sich selbst verantwortlich zu handeln und Entscheidungen zu treffen.

Dies erreichen wir durch:

  • Einen liebevollen und wertschätzenden Umgang mit den Kindern.
  • Eine Vielzahl an Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten vor allem während der Öffnung.
  • Das Ermöglichen positiver Erfahrungen und Kennenlernen der eigenen Fähigkeiten.

4.2 Motivationale Kompetenz

Die motivationale Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Freude und Eifer an Aufgaben heranzugehen.

Dies erreichen wir durch:

  • Freie Entscheidungsmöglichkeiten während der Öffnung.
  • Das Wecken von Neugier und Stärken individueller Interessen.

4.3 Kognitive Kompetenz

Die kognitive Kompetenz setzt sich aus den Teilbereichen der differenzierten Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Wissensaneignung, Problemlösefähigkeit und Kreativität zusammen.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Experimente

o   Geschichten nacherzählen

o   Sprachspiele und Reime

o   Förderung von logischem Denken

4.4 Physische Kompetenz

Ein Teilbereich der physischen Kompetenzen ist die Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Selbstständiges Händewaschen

o   Gesunde und ausgewogene Ernährung (z.B. Ernährungsprogramm „Kleine Lok“)

Ein weiterer Teil befasst sich mit der Grob- und Feinmotorik.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Bewegungsangebote in Turnraum oder Garten

o   Kreative Aktivitäten

Das Kind entwickelt seine Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung und baut diese aus. Es lernt, dass es wichtig ist, sich für bestimmte Aufgaben körperlich und geistig anzustrengen. Gleichzeitig lernt es aber auch, nach solchen Phasen der Anstrengung sich wieder zu entspannen.

o   Entspannungseinheiten

o   Vorschuleinheiten

4.5 Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz umfasst alle Fähigkeiten zu einem konstruktiven Miteinander im sozialen Zusammenleben und im Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Intensive Gruppen- und Beziehungsarbeit

o   Ausreichende Gelegenheit Gespräche zu führen (z.B. Kinderkonferenzen)

o   Vorbildfunktion der Betreuer

o   Die Möglichkeit Konflikte in einem geschützten Rahmen auszutragen und Konfliktlösetechniken kennenzulernen.

4.6 Entwicklung von Werten

Entwicklung von Werten ist die Fähigkeit, anderen mit Achtung, Akzeptanz und ohne Vorurteile gegenüber zu treten.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Respektvollen Umgang untereinander

o   Achtung vor Andersartigkeit  (Besuch einer Behinderteneinrichtung, Seniorenheim)

o   Das Bieten von Gelegenheit, sich für Menschen aus anderen Kulturkreisen zu interessieren und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen (z.B. Türkische Mutter bäckt mit den Kindern, Kinder zeigen typische Verhaltensweisen ihrer Religion)

o   Zugehörigkeit der eigenen Kultur vermitteln (Feste im Jahreskreis gemeinsam feiern)

4.7 Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

Verantwortungsübernahme bedeutet, Selbstverantwortung für das eigene Handeln und das eigene Verhalten zu übernehmen.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Patenschaften (Vorschulkinder kümmern sich um die neuen Kinder)

o   Achtsamer Umgang mit der Umwelt (z.B. Müllsammelaktion,  Waldtage, Spaziergang…)

o   Verantwortungsübernahme für andere Lebewesen (Füttern der Fische)

4.8 Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

Demokratische Teilhabe ist die Fähigkeit, zu lernen eine eigene Meinung zu haben und diese auch gegenüber anderen vertreten zu können.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Akzeptieren anderer Meinungen (Kinderkonferenz)

o   Kompromisse finden

o   Förderung der Mitsprache und Mitgestaltung des Alltags (Morgenkreis, Abstimmungsritual,…)

4.9 Lernmethodische Kompetenz

Lernkompetenz meint die Fähigkeit, wie Wissen erworben werden kann.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Das Wecken der Neugierde und eigener Interessen durch das Bereitstellen verschiedener Materialien.

o   Die Begleitung während der Hausaufgabenzeit (Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken).

4.10 Resilienz

Resilienz, die Widerstandsfähigkeit, bedeutet den kompetenten Umgang mit Veränderungen und Belastungen.

Dies geschieht bei uns durch:

o   Stärkung der Persönlichkeit durch ressourcenorientiertes Arbeiten

o   Das Heranführen der Kinder an gesunde Lebensweisen (viel Bewegung, gesunde Ernährung).

o   Das Heranführen der Kinder an effektive Bewältigungsstrategien (Konfliktsituationen…).

o   Gespräche über Risiken bei Medienkonsum.

o   Den Einsatz von Erzählungen und Märchen.

5. Elternarbeit

Die Familie ist die erste und in den ersten Lebensjahren die wichtigste Bildungsart der Kinder. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvorderste ihnen obliegende Pflicht. (Art. 6 Abs. 2 GG). Eltern und Kindertageseinrichtung sind gleichberechtigte Partner in der Erziehungs- und Bildungsverantwortung für das Kind. Eine Erziehungspartnerschaft in gegenseitiger Wertschätzung und Öffnung, in gegenseitigem Austausch und Kooperation zum Wohle des Kindes hat in unserem Haus einen hohen Stellenwert.

Elternabende

  • Informationsabende (Krippe, Kiga, Hort) für neue Eltern
  • kreative Elternabende
  • gruppeninterne und -übergreifende Elternabende
  • Vorträge zu pädagogischen Themen und Gesundheitserziehung
  • Elternabende in Kooperation mit der Schule

 

Entwicklungsgespräche

Die Gespräche finden einmal jährlich statt, im Krippenbereich zweimal. Wir sind verpflichtet, die Entwicklung jedes Kindes schriftlich zu dokumentieren.

 

  • Für kurze Fragen stehen wir gerne zur Verfügung
  • Für Elterngespräche ist eine Terminvereinbarung notwendig

 

Hospitation

  • Wir setzen voraus, dass einmal im Jahr in der Gruppe hospitiert wird. (Krippe, Kiga)

 

Elternbeirat

Bei allen anerkannten Tageseinrichtungen für Kinder muss ein Beirat (nach BayKiBiG) bestehen, der die Zusammenarbeit zwischen Träger, Einrichtung, Eltern

und Grundschule unterstützen soll.

Wir legen Wert auf ein Miteinander aller Beteiligten. Es ist unser Bestreben, gemeinsam mit den Eltern für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung ihrer Kinder Sorge zu tragen. Deswegen ist eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit wichtig und wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Damit dies gelingen kann, bietet unsere Einrichtung vielfältige Gelegenheiten gegenseitigen Kennenlernens und Austauschens an. Eine Mitwirkung der Eltern entsprechend ihrer Möglichkeiten im Rahmen der pädagogischen Konzeption ist erwünscht.

  

6. Zusammenarbeit zwischen Träger und Einrichtung

6.1 Wer ist für sie da

Erzbischöfliche Finanzkammer

Stiftungsaufsicht München

                       

Katholische Kirchenstiftung                                      Pfarrbüro Rohrdorf/Verwaltung

Heilige Familie Thansau                                           Frau Anneliese Kerling

Herr Robert Baumgartner, Pfarrer                               Gemeindereferentin

Herr Anton Zanker, Diakon                                       Frau Luise Schudok

                       

Kirchenverwaltung

Frau Susanne Reck

                                                                                      Mittagessen

Einrichtungsleitung                                           3 hauswirtschaftliche Kräfte

Beauftragte für Qualität                                          

Frau Birgit Kreipl                                                       KiGa Beirat im Rahmen BayKiBiG

                                                                                  (zustimmend – beratend)

Stellvertretende Leitung

Abwesenheitsvertretung

 

 

6.2 Zusammenarbeit mit dem Träger

Unser Träger unterstützt uns bei unserem Erziehungs- und Bildungsauftrag in jeder

  • Delegation der Erziehungsverantwortung an die Leitung
  • Unterstützung bei Problemen
  • Rückhalt und Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern
  • Informationsaustausch
  • Teilnahme an Elternbeiratssitzungen
  • Einstellungsgespräche
  • Teilnahme am Qualitätsprojekt
  • Regelmäßige Dienstgespräche
  • Teilnahme an Festen
  • Erstellung des Haushaltsplanes
  • Teilnahme an Kirchenverwaltungssitzungen
  • Interesse an einer positiven Öffentlichkeitsarbeit
  • Interesse an einer Verbesserung, Weiterentwicklung und Fortbildung für die Mitarbeiter
  • Genehmigung der Öffnungszeiten und Schließtage
  • Anpassung der Arbeitszeit und Anstellung des Personals
  • Finanzielle Aspekte und Ausstattung der Einrichtung

7. Öffentlichkeitsarbeit

Durch eine qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit wird unsere pädagogische Arbeit nach außen hin transparent gemacht.  Außenstehenden und Interessierten wird so ein Einblick ermöglicht.

7.1 Vernetzung

Dies geschieht durch:

  •  Zusammenarbeit mit der Grundschule,
  • Besuch von Betrieben (z. B. Bäckerei, Schreinerei,…)
  •  Institutionen im Gemeindegebiet
  • Inntalschule Brannenburg
  • Fachdienste
  • Kooperationspartner

7.2 Pressearbeit

Dies geschieht durch:

  • Artikel im Gemeindeanzeiger und dem Pfarrbrief
  • Zeitungsartikel und Fotos in der örtlichen Presse
  • Auslegen von Flyern
  • Schwarzes Brett für Informationen innerhalb der Einrichtung
  • Infowände (Erdgeschoss, erster Stock, Vorschule, Elternbeirat)

7.3 Öffentliche Veranstaltungen

Dies geschieht durch:

  • Tag der offenen Tür
  • Feste in der Einrichtung
  • Teilnahme an Veranstaltungen der Pfarrgemeinde und der Gemeinde
  • Angebot von Elternabenden
  • Infoabend für neue Eltern

 

7.4 Internetauftritt

Dies geschieht durch:

  • Präsentation unserer Einrichtung im Internet

8. Qualitätssicherung

Kindertagesstätten unterliegen stetig wandelnden, gesellschaftlichen Anforderungen. Um unsere Qualitätsziele zu sichern befinden auch wir uns in einem immer fortlaufenden Prozess. Durch eine systematische Qualitätssicherung können Neuerungen, wie z. B. die Einführung des neuen Bildungs- und Erziehungsplans, wirkungsvoll in bestehende Abläufe integriert werden. Qualitätsmanagement umfasst die Planung, Information und ein Prüfungssystem, das auf Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung und Verbesserung beruht.

8.1 Weiterbildung

Jedem Mitarbeiter stehen jährlich fünf Fortbildungstage zu. Die Inhalte dieser Tage werden passend zu unseren pädagogischen Schwerpunkten sowie aktuellen Themen gewählt und in das gesamte Team weitergetragen.

8.2 Elternbefragung

Um Anregungen und Bedürfnisse der Eltern in unserer Planung berücksichtigen zu können, führen wir in regelmäßigen Abständen schriftliche Elternbefragungen durch.

 

8.3 Fortschreibung der Konzeption

Unsere Konzeption wird in regelmäßigen Abständen vom Team unseres Hauses überprüft und überarbeitet. Gemeinsam werden Schlüsselprozesse erarbeitet (z.B. Ablauf des Mittagessens, Abläufe verschiedener Feiern, Ablauf der Hausaufgabenbetreuung,…). Dies erleichtert dem bestehenden Team und insbesondere neuen Kolleginnen den Arbeitsablauf und sichert unsere kontinuierliche, gemeinsam getragene, pädagogische Arbeit.

8.4 Beschwerdemanagement

 

Impressum

Herausgeber:                                     Haus für Kinder Heilige Familie                                                                  Wacholderstr. 6                                                                                      83101 Thansau

Träger:                             Kath. Pfarrkirchenstiftung Heilige Familie, Thansau                                        St.-Jakobus-Platz 3                                                                                83101 Rohrdorf        

Mitarbeit an der Konzeption:            Team vom Haus für Kinder Heilige Familie

 

Die Konzeption wird in ihrer aktuellen Fassung vom jeweiligen Personal der Einrichtung verpflichtend mitgetragen (Änderungen vorbehalten!)

Quellen:                                             Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKibig), Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen

Grafisches Konzept und Layout:        Monika Nau

But, before you order such cellphone spying applications, you must read a some info bit about location apps. What experts talk about "catch a cheating spouse"? Internet mostly offer an notable selection for purchasing such spyware. However, you must to know one point that there are wide ranges of spyware at low-cost rates. There are sundry others. In addition, if you want to be doing well, you have to identify your main objective in advance.